Wohnungsbaugesellschaft baut endlich wieder

Auf der letzten Sitzung des Gemeinderats legte der Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft Kleinostheim seinen Bericht zum Jahr 2017 sowie den Wirtschafts- und Investitionsplan für die kommenden Jahre vor. Von FDP-Gemeinderat Dieter Josten wurde kritisiert, dass in den letzten Jahren so viele Verwaltungen von Wohneigentumsgemeinschaften übernommen worden sind, dass es sich inzwischen mehr um eine „Wohnungsverwaltungsgesellschaft“ statt einer Wohnungsbaugesellschaft handele. Natürlich bringt das für die Gesellschaft Einnahmen, mit denen die Schulden getilgt werden können, aber das eigentliche Ziel, Wohnungen zu errichten, ist lange vernachlässigt worden. Zum Glück ändert sich das nun. Es ist der Bau von zwei Mehrfamilienhäusern mit insgesamt rund 20 Wohnungen geplant, die bis 2020 fertig sein sollen. Da die Wohnungsnot aber sicher noch länger anhalten wird, wurde es von dem FDP-Vertreter bedauert, dass ab 2021 keine weiteren Investitionen geplant sind. Der Geschäftsführer Matthias Reising nannte als Grund den fehlenden Besitz an Grundstücken, die groß genug für Mehrfamilienhäuser seien. Das ist sicher ein Problem. Man fragt sich aber, warum sich niemand früher Gedanken dazu gemacht hat.


Neueste Nachrichten