Probleme mit parkenden LKW
Der FDP-Ortsverband Kleinostheim befasste sich bei seinem letzten Treffen mit einem Thema, das viele Kleinostheimer schon lange stört, nämlich das Abstellen zahlreicher LKW vor allem auf den Straßen im Gewerbegebiet Nord. Ein Foto aus dem Internet bewies, dass die Zahl der Zugmaschinen mit Auflieger noch größer ist als erwartet. An einem Werktag konnte man allein in dem Gebiet zwischen B 8, A 45 und Main gleichzeitig 54 40-Tonner zählen, die hier abgestellt waren. Die Folgen für die Umgebung durch Müll und menschliche Exkremente malt man sich nur ungern aus. Gemeinderat Dieter Josten hat das Thema im Gemeinderat angesprochen und den Bescheid erhalten, man solle doch Lösungsvorschläge bringen.
Die LKW-Fahrer sind letztendlich die armen Schweine, denen nichts anderes übrigbleibt, weil der Bund ihnen nicht genügend Rastplätze an den Autobahnen bietet. Verantwortlich sind aber auch die Firmen im Industriegebiet, für die die LKW-Fahrer unterwegs sind, und die ihnen keine Abstellmöglichkeiten bieten. Doch auch die Gemeinde ist in der Verantwortung: Sie kassiert gerne die Gewerbesteuer der Betriebe, ist also letztendlich auch für die Folgen zuständig.
Die FDP Kleinostheim schlägt deswegen vor, dass die Gemeinde einige Dixi-Klos aufstellt. Die Kosten dafür sind überschaubar (und vielleicht können sich einige Firmen, die von den Anlieferungen besonders betroffen sind, daran beteiligen). Auf jeden Fall sollte der Vertrag auf ein Jahr beschränkt werden, um zum einen die Sinnhaftigkeit der Toiletten an sich und zum anderen die Zuverlässigkeit des Dienstleisters zu überprüfen.